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Besser leben mit CRPS, chronischen Schmerzen und Behinderung

CRPS

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CRPS ist die aktuelle Bezeichnung einer seltenen Erkrankung des autonomen Nervensystems. Früher bezeichnete man sie unter anderem auch als Morbus Sudeck, Algodystrophie und sympathische Reflexdystrophie. Klassifiziert ist CRPS nach ICD unter den Codes G90.5, G90.6 und G90.7 für die unterschiedlichen Typen. Weitere Details sind beispielsweise gut hier nachzulesen: Wikipedia
Wie es nach neurologischen Leitlinien behandelt wird, sollte jedem Betroffenen bekannt sein. Kompetente Hilfe zu allen Fachfragen gibt es hier: https://crps-netzwerk.org.

Das Komplexe Regionale Schmerzsyndrom gibt sowohl Medizinern als auch Patienten große Rätsel auf. Angefangen mit der häufig ungeklärten Ursache sowie der Tatsache, dass es bis heute ausschließlich eine klinische Diagnosemöglichkeit gibt: die sogenannten Budapest-Kriterien. Was so viel bedeutet, dass Ärzte die Diagnose eines CRPS weder mit bildgebenden Verfahren wie MRT und Röntgen noch mit anderen Laboruntersuchungen sichern können.

So ist ‘Komplex’ also das Wort, das den Morbus-Sudeck in seiner modernen Benennung CRPS, am besten charakterisiert. Wer das Gespräch mit Betroffenen sucht, wird schnell feststellen, dass jeder sein eigenes Paket an Symptomen mit auf den Weg bekommt. Dazu mengen sich häufig medikamentöse Nebenwirkungen, teils heftige psychische Probleme bis hin zur Persönlichkeitsveränderung. Diese Melange zu entschlüsseln und eine Übersicht über sich und die Krankheit zu gewinnen, kann ein wichtiger Schritt sein.

Was kann man tun?

Aber ein wichtiger Schritt wohin? Denn Heilung gibt es ja bekanntlich nicht. Jedoch scheint sich bei langjährig Erkrankten eine gewisse Abgeklärtheit gegenüber der Symptomatik zu entwickeln. Häufig wird von einem ‚Untermieter‘ berichtet, der sich eingenistet hat, um sein Unwesen zu treiben, welchem es dann möglichst effizient Einhalt zu gebieten gilt. Das hört sich bisweilen amüsant an, ist aber oft ein langer und schmerzhafter Weg. Denn die Schmerzen verschwinden nicht. Man kann allerdings mit einer Vielzahl an Strategien versuchen seinen Peiniger auszutricksen. Dazu gehören natürlich Medikamente, die von einem sachkundigen Schmerzmediziner sorgfältig ausgewählt und dosiert werden müssen. Doch diese sind allenfalls die halbe Miete, auch wenn man sie gut verträgt. Denn Schmerzfreiheit durch Medikamente wird auch von Ärzten keinem CRPS-Patienten versprochen.

Man kann aber auch selbst vieles unternehmen, um seinen Alltag je nach Einschränkung einfacher und damit besser zu gestalten. CRPS-Selbsthilfe.de möchte gerne dabei behilflich sein.

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CRPS-Selbsthilfe.de ist ein privater Blog, gemacht von Betroffenen für Betroffene. Er soll helfen, den persönlichen Umgang mit der Krankheit CRPS zu verbessern. Denn, wie jeder Betroffene weiß, ist Morbus Sudeck eine Krankheit, die sehr viele Gesichter hat. Kreativität ist von daher sowohl in der Therapie wie auch im Alltag gefragt. Viele Ärzte sind mit CRPS überfordert und oft keine Hilfe. Dabei weist das Wort „Komplex“ in seinem Namen doch klar den Weg.